Pater Hans Pittruff verstorben

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Info vom 20. Februar 2026

Hiltruden MontasheftAm 12. Februar verstarb im Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup Pater Hans Pittruff (1939-2026), der seine Kindheit und Jugend in Dülmen verbrachte. Geboren in Gelsenkirchen, verlor er 1942 bei einem Bombenangriff seinen Vater; daraufhin zog die Mutter mit ihrem Sohn nach Dülmen, wo man sich damals noch vor dem Krieg in Sicherheit glaubte. Am Dülmener Haverlandweg fanden Mutter und Sohn eine Bleibe – und erlebten hier 1945 das Inferno der Zerstörung Dülmens.

Pater PittruffAb 1950 lebte Hans Pittruff im Internat der Herz-Jesu-Missionare in Hiltrup und besuchte bis zum Abitur 1959 das dortige Kardinal-von-Galen-Gymnasium. Anschließend trat er ins Noviziat des Ordens in Vussem ein; es folgten das Studium der Philosophie und Theologie in Kleve und Oeventrop. 1965 empfing Hans Pittruff die Priesterweihe. In den folgenden Jahrzehnten wirkte er als Religions- und Französischlehrer am ordenseigenen Gymnasium im Saarland, später in der Krankenhausseelsorge. Nachdem er wieder nach Hiltrup zurückgekehrt war, übernahm er 1994 die Schriftleitung der „Hiltruper Monatshefte“. In seiner redaktionellen Verantwortung (bis zur Einstellung des Heftes 2022) zeigte Pater Pittruff immer wieder großes Interesse am Fortgang der Seligsprechung seines Ordensmitbruders Friedrich Kaiser und platzierte auch entsprechende Informationen in den Monatsheften.