Weihnachten 1918 sind die Kämpfer fast alle wieder daheim

Predigt von Pfarrdechant Markus Trautmann, Weihnachten 2018

„Weihnachten 1918 sind die Kämpfer fast alle wieder daheim. Nur unsere Gefangenen werden im Feindesland noch zurückgehalten. Schenke ihnen das Christkind die Heimat wieder und gebe es, dass recht bald sei `Friede auf Erden den Menschen!`“ – So lesen wir in einem Schüleraufsatz vor 100 Jahren. 

Liebe Schwestern und Brüder!

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg, der unendlich viel Trauer und innere Haltlosigkeit hinterließ – und letztlich den nachfolgenden, noch grausameren Ereignissen den Weg bereitete. In unseren Ortsteilen und Bauerschaften können wir auf den Kriegerdenkmälern die Namen der Gefallenen lesen. Der Ehrenfriedhof in Hausdülmen erinnert an das Schicksal unzähliger ausländischer Kriegsgefangener. Auch wenn die konkreten Erinnerungen an diese Menschen längst verblasst sind: Hinter jedem Namen steht ein persönliches Schicksal, eine ganze Familie – und: die Sehnsucht nach „Frieden auf Erden“. – Vor dem Hintergrund des Gedenkens an das Kriegsende vor 100 Jahren lag es nahe, dass auch der diesjährige Katholikentag in Münster unter dem Leitgedanken „Suche Frieden!“ stand.

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Ruf aus den Anden

Von Anfang an hab ich meinen Schwestern gesagt: Wir sind vollkommen in den Händen der Vorsehung. Wo wir arbeiten, da gibt es nur Arme und Ärmste. Die können uns nicht helfen. Sorgt wirklich, heilige Schwestern zu sein, dann gibt uns Gott stets was wir brauchen.