Zum zweiten Mal hatte die Familienbildungsstätte (FBS) Dülmen zu einem „Spirituellen Stadtgang“ mit Pfarrer Markus Trautmann eingeladen. Im Mittelpunkt der rund anderthalbstündigen Tour stand diesmal die Kindheit und Jugend von Friedrich Kaiser.
Ausgangspunkt des Rundgangs war das Löwendenkmal neben dem Rathaus. Von dort aus führte Pfarrer Trautmann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu markanten Erinnerungsorten in der Dülmener Innenstadt, die mit dem Leben des späteren Bischofs verbunden sind.
„Fast jeder kennt am Waldfriedhof die Bischof-Kaiser-Straße“, hatte Irmgard Neuß, Leiterin der FBS, im Vorfeld festgestellt. Die konkrete Erinnerung an Friedrich Kaiser sei jedoch selbst in seiner Heimatstadt weitgehend verblasst. Der Stadtgang bot daher Gelegenheit, sich mit den frühen Lebensjahren des Geistlichen und seiner Bedeutung neu auseinanderzusetzen.
Mit selten gezeigten Fotografien und besonderen Archivdokumenten ergänzte Trautmann die Stationen des Rundgangs und ließ so ein Stück Dülmener Stadt- und Kirchengeschichte lebendig werden. Gegen 20 Uhr endete die Tour, die historische Orte mit persönlichen Einblicken in das Leben Friedrich Kaisers verband.
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