Förderverein der Seelsorgeschwestern Caravelí / Peru e.V. · Josef-Heiming-Straße 3 · 48249 Dülmen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Biographie

24. Mai 1903

Friedrich Kaiser kommt in Dülmen zur Welt.

Friedrich Kaiser ist das mittlere von insgesamt fünf Kindern der Eheleute Josef Kaiser (1867-1938) und Wilhelmine geb. Depel (1872-1928). Er wird am 27. Mai auf den Namen Friedrich August in St. Viktor getauft. Das Elternhaus befindet sich in der Tiberstraße.

Taufbuch

1909

Besuch der Josefschule

(Volksschule nahe dem Lüdinghauser Tor)

Josefschule

15. Mai 1917

Friedrich Kaiser wird gefirmt.

in der Kirche St. Viktor, Dülmen

 

1917

Schulentlassung

anschließend bis zum Jahresende 1918 Tätigkeit als Bürokraft in der Verwaltung der Eisenhütte Prinz Rudolf in Dülmen.

Eisenhuette

3. Januar 1919

Umzug nach Hiltrup bei Münster

Friedrich Kaiser meldet sich offiziell in Dülmen ab und zieht nach Hiltrup bei Münster, um das dortige Gymnasium »Hiltruper Herz-Jesu-Missionare« zu besuchen. Krankheitsbedingt muss er die Gymnasialzeit zweimal unterbrechen.

Gymnasium Hiltrup

1924

Abitur und Eintritt ins Noviziat der Herz-Jesu-Missionare

1925

krankheitsbedingte Auszeit

29. September 1926

Einkleidung; erste Ordensgelübde in Vussem bei Mechernich in der Eifel.

1927

Studium der Philosophie (Freudenberg)

Haus Freudenberg

1929

theologisches Studium

in der Hochschule der Herz-Jesu-Missionare in Oeventrop im Sauerland. 

Student Oeventrop

1930

am 30. September Ewige Profess

 

 

1932

am 20. März Weihe zum Diakon  in Oeventrop

Priesterweihe am 10. August im Dom zu Paderborn.

Dom Paderborn

26. März 1939

Ausreise nach Peru

Passagierliste ISAR1

1941

Pfarrer in Lima San Felipe

1949

Peruanische Staatsbürgerschaft.

21. November 1957

Leiter der neuen Prälatur von Caravelí

mit administrativen Vollmachten eines Bischofs

1961

Gründung der Gemeinschaft der »Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland«

zusammen mit der Hiltruper Missionsschwester Willibrordis Bonefeld

bis 1965

Teilnahme (bis 1965) am Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom

an sämtlichen Sessionen

in Rom

7. Dezember 1963

Bischofsweihe in St. Viktor in Dülmen

Zuvor: Ernennung zum Titularbischof von Beröa am 29. Oktober

Die Weihe spenden die Bischöfe Dr. Joseph Höffner (Münster) sowie Johannes Hoehne (Rabaul / Ozeanien) und Alcides Mendoza (Albancay / Peru).
Bischofsweihe

2008

Zum letzten Mal auf Heimaturlaub in Europa

Heimaturlaub 1967

1971

Friedrich Kaiser gibt die Leitung der Prälatur Caravelí ab

und widmet sich verstärkt dem Aufbau der Schwesterngemeinschaft. Diese wird als Diözesankongregation anerkannt.

1975

Benennung einer Straße in Dülmen nach Bischof Friedrich Kaiser

(Straße zum Waldfriedhof)

Strassenschild

1982

Umwandlung der Schwesterngemeinschaft in eine Kongregation päpstlichen Rechts.

26. September 1993

Friedrich Kaiser stirbt in Lima

Die Beisetzung erfolgt am 30. September in Caravelí.

Beisetzung

15. Oktober 2003

Überführung der Gebeine in das Mutterhaus der Gemeinschaft

Gebeine Ueberfuehrung

2009

Vorbereitung des Seligsprechungsprozesses im Orden.

2010

Eröffnung des Seligsprechungsprozesses auf Bistums­ebene in der Erzdiözese Lima.

27. Juni 2018

Vatikan genehmigt das Seligsprechungsverfahren

Eröffnung des Kanonisierungsverfahrens am 28. September in Lima.

Eroeffnung Seligsprechungsverfahren