Förderverein der Seelsorgeschwestern Caravelí / Peru e.V. · Josef-Heiming-Straße 3 · 48249 Dülmen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die Gemeinschaft der Seelsorgeschwestern

Gottes Wort wird auch auf den höchsten Bergen verkündet.

Die Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland – kurz MJVV – sind eine missionarische Ordensgemeinschaft. Sie leben und arbeiten vor allem in abgelegenen, armen Regionen Lateinamerikas, in denen Menschen nur schwer seelsorgliche Begleitung erreichen. Die Schwestern sind derzeit in Peru, Argentinien, Bolivien, Uruguay, Paraguay, Chile und Kuba tätig.

Viele ihrer Einsatzorte liegen weit entfernt von Städten und befestigten Straßen, in den Anden oder anderen schwer zugänglichen Gebieten. Dort kann es vorkommen, dass ein Priester nur wenige Male im Jahr zu Besuch kommt. Manche Menschen haben lange auf die Möglichkeit warten müssen, die Sakramente zu empfangen. Die Schwestern möchten, dass diese Gemeinden nicht vergessen bleiben.

Ihre Missionszentren nennen sie „Patmos“. Von dort aus begleiten sie die Menschen in den umliegenden Dörfern. Sie leben mit ihnen, lernen ihre Sorgen kennen und stehen ihnen im Glauben und im Alltag zur Seite. Ihre Arbeit verbindet Seelsorge mit praktischer Hilfe für Kranke, ältere Menschen und Familien.

Die Schwestern wissen, dass sie den Priester nicht ersetzen können. Ihr Auftrag ist es, die Menschen auf seine Besuche vorzubereiten und das Leben der Gemeinden kontinuierlich zu begleiten. Wo die Wege weit sind und Unterstützung fehlt, schaffen sie Nähe und Beständigkeit.

Eine Aussage von Bischof Kaiser bringt diesen Auftrag auf den Punkt: „Wo eine asphaltierte Straße endet, beginnt die Arbeit einer Missionarin vom lehrenden und sühnenden Heiland.“