Förderverein der Seelsorgeschwestern Caravelí / Peru e.V. · Josef-Heiming-Straße 3 · 48249 Dülmen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Gedenktafel am Kirchplatz St. Viktor

Erinnerung an ein besonderes Ereignis in St. Viktor

Vor 60 Jahren empfing der aus Dülmen stammende Peru-Missionar Friedrich Kaiser während eines Heimaturlaubs in der St.-Viktor-Kirche die Bischofsweihe. An dieses besondere Ereignis erinnerte der Förderverein Caravelì e. V. mit einem Gedenkgottesdienst und der Enthüllung einer Gedenktafel.

Am Sonntag, 1. Oktober, stand der Abendgottesdienst in St. Viktor ganz im Zeichen des Rückblicks auf das Leben und Wirken des 1984 verstorbenen Bischofs. Pfarrer Franz Anstett aus Nottuln berichtete von seinen persönlichen Erinnerungen an den historischen Tag. Als Jugendlicher hatte er die Bischofsweihe 1963 in Dülmen miterlebt. Später führte ihn sein eigener Weg ebenfalls in die Seelsorge nach Südamerika.

Auch zwei peruanische Ordensfrauen aus der von Friedrich Kaiser gegründeten Schwesterngemeinschaft waren zu Gast. Sie gaben Einblicke in das bischöfliche Wirken Kaisers in den Hochanden und verdeutlichten damit die bleibende Bedeutung seines missionarischen Engagements.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde in unmittelbarer Nähe der Viktorkirche eine Gedenktafel enthüllt. Eine Fotomontage stellt eine Aufnahme vom 7. Dezember 1963 einer aktuellen Ansicht des neugestalteten Dülmener Kirchplatzes gegenüber. Ein QR-Code ermöglicht es Interessierten, weitere Informationen über Friedrich Kaiser und seine Bischofsweihe abzurufen.

Mit der Veranstaltung schlug der Förderverein Caravelì e. V. eine Brücke zwischen der Dülmener Stadtgeschichte und dem Wirken eines Mannes, dessen Lebensweg ihn von seiner Heimatstadt bis in die peruanischen Anden führte.

Gedanken und Gebet anlässlich der Einweihung einer Gedenktafel durch Pfr. Franz Anstett >