Bildervortrag mit Bischof Ricardo Garcia aus den peruanischen Anden

Papst Johannes Paul II. weihte ihn zum Priester, seit zwölf Jahren wirkt er als Bischof in einem abgelegenen Kirchensprengel in den peruanischen Anden: Am 18. Mai 2016 hat Bischof Ricardo Garcia in der Familienbildungsstätte von seinem ungewöhnlichen Wirkungsfeld berichtet. Er leitet die Prälatur (eine kirchenrechtliche Vorstufe zur Diözese) von Yauyos Canete, ca. 150 km südlich von Lima, mit rd. 300.000 Menschen und 40 Priestern.

Vor allem die Behebung der schweren Erdbebenschäden von 2007 und die Ausbildung einheimischen Priesternachwuchses sind dem Bischof bei seinen regelmäßigen Vortragsreisen ein Anliegen, durch die er auch Spenden sammelt. „Wir freuen uns, über die Situation in dieser unbekannten Gegend der Kirche aus erster Hand informiert zu werden“, meint der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann. Die Region von Yauyos grenzt an die Prälatur von Caravelí, die der Dülmener Missionaer Friedrich Kaiser aufbaute. „Die von Kaiser gegründete Schwesterngemeinschaft genießt in Peru einen guten Ruf“, ergänzt Trautmann. Begleitet wurde der spanischsprechende Garcia von einem aus Deutschland stammenden Pater. 

 

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Ruf aus den Anden

Von Anfang an hab ich meinen Schwestern gesagt: Wir sind vollkommen in den Händen der Vorsehung. Wo wir arbeiten, da gibt es nur Arme und Ärmste. Die können uns nicht helfen. Sorgt wirklich, heilige Schwestern zu sein, dann gibt uns Gott stets was wir brauchen.

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