Aktuelles

Im Jahre 1961 rief der aus Dülmen stammende Missionar Friedrich Kaiser (1903-1993) im fernen Peru die Gemeinschaft der »Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland« ins Leben. Aus ihren Reihen wurde seit längerem der Wunsch geäußert, das Wirken dieses Glaubenszeugen in besonderer Weise zu würdigen und das Seligsprechungsverfahren für Friedrich Kaiser in die Wege zu leiten. 

Missionar? Glaubenszeuge? Seligsprechung? 

Wir werden vielleicht irritiert durch derartige Begriffe. Zu sehr haben wir uns als Kirche eingerichtet in den Rückzug, in das ängstliche oder missmutige Verharren. 

Die Auseinandersetzung mit Friedrich Kaiser kann uns zu einer neuen Begeisterung verhelfen – also zu einer Offenheit für jenen Geist, der am Pfingsttag verrammelte Türen sprengt und die kleine verängstigte Jüngergemeinde in die Vielfalt und Weite der Sprachen und Nationen hineinführt.

 

     Markus Trautmann
     Pfarrdechant an St. Viktor in Dülmen

„Relator“ für Friedrich Kaiser ernannt

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Seligsprechung


Kaiser in RomIn der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen wurde jüngst der sogenannte „Relator“ im Kanonisierungsverfahren für Friedrich Kaiser ernannt. „Das war für uns eine große Überraschung“, erklärt Schwester Inmaculata, „die Nachricht kam am 30. März am Vormittag.“ Die wichtigste Aufgabe eines Relators ist die Vorbereitung der „Positio“. – Die Positio ist eine in chronologischer Reihenfolge abgefasste Darstellu ng des Lebens und Wirkens eines Dieners Gottes und soll dessen tugendhaftes Leben dokumentieren. (Die dickleibige Positio über Anna Katharina Emmerick kann in der Dülmener Emmerick-Gedenkstätte besichtigt werden.) „Diese Positio wird verschiedenen Gremien in der Kongregation vorgelegt, die darüber abzustimmen haben“, erklärt die Vatikan-Experte Ulrich Nersinger. „Wenn diese verschiedenen Gremien dann positiv entschieden haben, wird die Sache schließlich dem Papst vorgelegt. Der Papst entscheidet letztendlich, ob diese Causa einen positiven Ausgang nimmt. Wenn das geschehen ist, schließt sich noch ein weiteres Verfahren über ein Wunder an. Und dann ist es Sache des Papstes, einen endgültigen Schritt zu setzen.“ – Der nun ernannte vatikanische Relator ist der 1959 geborene italienische Priester und Kirchenhistoriker Maurizio Tagliaferri, der 2014 von Papst Franziskus in die Selig- und Heiligsprechungskongregation berufen wurde. 

Post aus Peru

Liebe Wohltäter und Freunde!

Familienbesuch 1Gott sei Dank sind wir gesund, auch unsere Mitschwestern in Caravelí! Alle bleiben im Kloster; nur bestimmte Schwestern gehen zum Einkaufen. Unsere Generaloberin wollte eine Visitationsreise machen, aber die zweite Welle des Corona-Virus ist bei uns stark eingetreten und ging schnell hoch, sodass Sr. Jacinta den Termin absagen musste.
In Peru sieht die politische Situation nicht gut aus. Im November entschied der Kongress inmitten der schweren politischen und sozialen Krise im Land, dass nach der Entlassung (Vakanz) von Präsident Martín Vizcarra der Geschäftsmann Manuel Merino nur eine Woche lang regieren durfte. Es gab Massenproteste und Todesfälle, ein Grund für Präsident Merino zurückzutreten, und der Ingenieur Francisco Sagasti wurde gewählt. Zur Zeit hat die Regierung eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet, die bis Ende des Monats verlängert wurde. Der aktuelle Präsident Sagasti kann wenig tun, um unseren Leuten zu helfen.

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„Sieben Ströme. Ein Quell.“

Info vom 16. Dezember 2020

Mit Bischof Kaiser den Glauben erkunden 

Seelsorgeteam von St. Viktor betrachtet die Sakramente

Titel SSEQ„Sieben Ströme. Ein Quell“ – so lautet der Titel eines Buches, das zu einer Betrachtung der Sakramente der katholischen Kirche einlädt. „Dies geschieht anhand von Texten und Erfahrungen des Dülmener Peru-Missionars Friedrich Kaiser“, erläutert Markus Trautmann, Pfarrer der Dülmener Viktor-Gemeinde und Herausgeber. Nach einer theologischen Hinführung kreisen die nachfolgenden Kapitel um die Sakramente der Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Weihe und Ehe.  

Friedrich Kaiser (1903-1993) ging 1939 nach Südamerika und wirkte ab 1957 in den Hochanden, wo er eine eigene Schwesterngemeinschaft gründete. Im Augenblick wird in Rom seine Seligsprechung vorbereitet. „Wir haben neben interessanten Texten auch über 200 spannende Fotos rund um Kaisers Leben aufgetrieben, historische aus Dülmen wie auch aus seinem späteren Wirken“, berichtet Trautmann.  Gelayoutet wurde das farbenfrohe und kurzweilige Werk von Christiane Daldrup. Gerade vor dem besonderen Corona-Jahr 2020 könne das Buch mithelfen, das Herz zu weiten, heißt es im diesjährigen Weihnachtsgruß: „Vom momentanen Hier und Jetzt soll eine dreifache Perspektive ausgehen: zunächst auf die Kraft und die Schönheit der christlichen Botschaft, anhand einer Betrachtung der sieben Sakramente;  dann auf die Geschichte der Kirche und das Erbe der Vergangenheit, anhand der Lebensgeschichte von Bischof Friedrich Kaiser; schließlich auf die Weltweite der heutigen Christenheit, anhand des segensreichen Wirkens der peruanischen Seelsorgeschwestern von Caraveli.“ Besonders reizvoll: Das gesamte mit der Pfarrseelsorge von St. Viktor befasste Pastoralteam hat je einen eigenen Beitrag zu einem der sieben Sakramente beigesteuert. „Es sind eindrucksvolle und persönliche Texte, die das Wirken Bischof Kaisers mit unserer Realität in der Gegenwart unserer Gemeinden verknüpfen.“ 

Das Buch (ISBN 978-3-00-066819-7) ist nicht im Buchhandel zu kaufen, sondern im Pfarrbüro im Dülmener „einsA“ (Bült 1, 48249 Dülmen) gegen eine Spende zugunsten der Seelsorgeschwestern von Caraveli erhältlich.

Sebastian Kneipp und der Dülmener Bischof Friedrich Kaiser

Bericht von Christa Lambeck, Vorsitzende des Kneipp-Vereins Dülmen e.V., 23. Oktober 2020

VortragWelche Verbindung besteht wohl zwischen dem Vertreter der Naturheilkunde Sebastian Kneipp und dem aus Dülmen stammenden Bischof Friedrich Kaiser? Die Biographie von Sebastian Kneipp war den anwesenden Kneippmitgliedern zwar bekannt, mit Bischof Friedrich Kaiser verbanden die meisten wohl nur die Bezeichnung einer Straße in Dülmen.

In seinem Vortrag am 21. Oktober 2020 im einsA beantwortete Pfarrer Markus Trautmann diese Frage in einem anschaulich gestalteten Vortrag. Der Referent präsentierte anhand beeindruckender Bilder und mit Originalzitaten belegt, die Biographien von Sebastian Kneipp und Friedrich Kaiser.  Die Verknüpfung der beiden Lebensgeschichten zeigte, wie groß die Akzeptanz der Gesundheitslehre Kneipps zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits war. Die Zuhörer erfuhren, dass Friedrich Kaiser unter gesundheitlichen Problemen litt, die seine Ausbildung zum Priester in Frage stellten und dass er sich In dieser ausweglosen Situation in die Behandlung des Arztes Dr. Bergmann in Kleve begab.  Bergmann war einer der engsten Vertrauten von Sebastian Kneipp in Bad Wörishofen und behandelte Friedrich Kaiser erfolgreich mit den gewonnenen Erkenntnissen und gemachten Erfahrungen der kneippschen ganzheitlichen Gesundheitslehre.

„Woher kennst du mich?“

Eine Begegnung beim Dülmener Bürgerfest 

Stand auf dem BürgertreffSeit 1990 findet am „Tag der Deutschen Einheit“ in Dülmen ein großes Bürgerfest statt, bei dem alle möglichen ehrenamtlichen Gruppierungen und bürgerschaftlichen Initiativen sich vorstellen. Auch der Dülmener Peru-Kreis ist seit etlichen Jahren dabei, stets mit zwei MJVV-Schwestern, die im Rahmen ihrer jährlichen Deutschland-Tour eigens anreisen. Seit Ende Juni steht die Entscheidung fest, dass in diesem Jahr das Dülmener Bürgerfest aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen wird. Das ist umso bedauerlicher, als hier immer gute Begegnungen stattfinden. Von einer solchen Begegnung im vergangenen Jahr erzählt der nachfolgende Text.

Kann sein, dass jemand meine Geschichte für kitschig hält; dass meine Begegnung mit einer peruanischen Ordensfrau, von der ich berichten möchte, etwas zu „glatt“ rüberkommt. Aber soll ich deshalb verschweigen oder nur im kleinen Kreis erzählen, was mir wirklich gut getan hat? 

Seit einigen Wochen quälte mich immer wieder die Erkenntnis, nach fast 30 Jahren im Dienst als Pastoralreferentin in unterschiedlichen Kirchengemeinden und Pfarreien nichts Großartiges bewegt zu haben. Ich fragte mich, ob ich überhaupt mit all meinen Anstrengungen irgendetwas erreicht hatte, das in den Augen Gottes von Bedeutung sein könnte.

In der Nacht vor dem Bürgerfest am 3. Oktober 2019 wurde ich gegen 5.00 Uhr in der Nacht mit genau dieser Frage wach und fühlte mich völlig kraftlos und antriebsschwach – auch angesichts des bevorstehenden Großprojekts „Erstkommunion“, das anzustoßen war.

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Neue Biographie über Bischof Kaiser

BuchcoverIn diesen Tagen liegt eine druckfrische biographische Neuerscheinung über den aus Dülmen stammenden Missionsbischof Friedrich Kaiser vor, und zwar in spanischer Sprache: „Me llaman los Andes“, auf Deutsch: „Mich rufen die Anden“. Autor ist der deutschstämmige heutige Bischof von Caraveli, Reinold Nann. Der Geistliche aus dem Erzbistum Freiburg wurde 1960 geboren und wirkt seit vielen Jahren in Peru. Seit 2017 ist er Bischof in Caraveli und damit der dritte Nachfolger von Friedrich Kaiser.  

Bischof Reinold Nann hat bis heute stets beide „Lebenswirklichkeiten“ der Kirche, in Europa wie auch in Südamerika, vor Augen und äußert sich regelmäßig in einem eigenen Blog. „Das ist eine gute Weise auch für uns, mal über den Tellerrand eigener Befindlichkeiten zu blicken“, findet der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann. Erst jüngst hat sich Bischof Nann auf beachtliche Weise zur vatikanischen Pfarreien-Instruktion geäußert.  „Außerdem weise ich Sie auf einen Artikel von mir zur aktuellen Pfarreien-Krise hin, zu der uns Bischof Kaiser ja auch einiges zu sagen hat“, schreibt Bischof Nann in einer Mail an die Viktor-Gemeinde. „Seine Seelsorgeschwestern waren nämlich von Anfang an auch Gemeindeleiterinnen. Nur war er immer darum bemüht, dies im Einvernehmen mit Rom und dem Kirchenrecht zu tun.“
http://reinholdnann.blogspot.com/2020/07/bloss-keine-pastorale-umkehr-zur-neuen.html

Neue Entwicklung im Förderverein

Info vom 13. März 2020

SiegeluebergabeAm 3. März 2020 fand in Paderborn die Jahreshauptversammlung des „Fördervereins Caravelì e.V.“ statt, die ganz im Zeichen einer personellen Neuausrichtung stand  Seit mehr als 20 Jahren, genauer: seit 1998 versammeln sich im Pfarrheim der Kirchengemeinde St. Stephanus engagierte Männer und Frauen, die sich um die Sammlung und Überweisung von Spendengeldern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum nach Peru kümmern. Diese wichtige, wenn auch in großen Teilen im Hintergrund stattfindende Arbeit bedeutet eine ganz wesentliche Unterstützung des pastoralen Wirkens der „Misioneras de Jesus verbo y vicitma“ in vielen Regionen Südamerikas. Umso drängender stellte sich in den letzten Jahren die Frage, wie der Förderverein in jüngere Hände übergehen bzw. mit neuen Aktiven weitermachen könne. Die jüngste Jahreshauptversammlung fasste den Entschluss, dass ab sofort und künftig ein Team aus Dülmener Personen die Vorstandsarbeit fortführen werde. Erster Vorsitzender ist nun Markus Trautmann, zweite Vorsitzende Barbara Dupp, Kassiererin Birgitte Martini und Schriftführerin Christiane Daldrup. Ferner soll bald der offizielle Sitz des Vereins von Paderborn nach Dülmen verlegt, also beim zuständigen Amtsgericht gemeldet werden. –

Das Spendenkonto bei der Paderborner „Bank für Kirche und Caritas e.G.“ bleibt von diesen Veränderungen unberührt; die Bankverbindung, d.h. das altvertraute Spendenkonto bleibt auch in Zukunft dasselbe!

 
Foto: Der scheidende Vorsitzende Ludwig Lage übergibt das Vereinssiegel an seinen Nachfolger Markus Trautmann.

„Querida Amazonia“

Februar 2020

Eine Würdigung von Ordensfrauen und Laien 

 

Schwestern mit dem PapstWohl nur selten begegnet uns eine Person des öffentlichen Lebens, die innerlich so frei und furchtlos aus dem Glauben lebt und zugleich derart zugewandt und herzlich auf die Welt und die Menschen zugeht – wie Papst Franziskus. Die Gläubigen ermahnt er unermüdlich, nicht „die Heiterkeit, den Wagemut und die hoffnungsvolle Hingabe zu verlieren“ und stattdessen „die Angst zu überwinden, die uns in uns selbst und in unseren Besonderheiten isoliert, damit wir demjenigen in die Augen schauen und zuhören oder damit wir auf Bedürfnisse verzichten können und so denjenigen zu begleiten vermögen, der am Straßenrand liegen geblieben ist.“ Das meint der Papst natürlich nicht nur mit Blick auf Deutschland, sondern global, mit dem „Glaubenssinn der Gesamtkirche“ ...

Den gesamten Text als Download >>>

 

Bild: http://mjvv.org/2018/03/

Öffnung der Dokumente in Rom

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Seit November 2019 hält sich Schwester Inmaculata von den „Misioneras de Jesús Verbo y Víctima“ (MJVV) in Rom auf, um an der Seite der neuen Postulatorin den Seligsprechungsprozess für den Gründer der Gemeinschaft, Bischof Friedrich Kaiser, zu begleiten. In einer Mail berichtet sie von dem Beginn ihrer Tätigkeit in Rom.

Der Prozessverlauf in Rom ist – gemäß der Instruktion „Sanctorum Mater“ von 2017 (bezüglich des Ablaufs der Ermittlungsverfahren im Falle von Heiligsprechungsprozessen) – die Fortsetzung zweier vorheriger Vorgänge, die bereits in Lima abgeschlossen wurden: 

Demnach bestimmt Art. 142: Sobald die Anweisung zur Untersuchung abgeschlossen ist, müssen die Originalakten transkribiert (abgeschrieben) werden; von dieser Transkriptionsfassung („Archetyp“) wurden zwei Kopien („Transcript“ und „Public Copy“) angefertigt. Danach erfolgte der feierliche Abschluss der Untersuchung. – Hierzu hält Art. 143 fest, dass der zuständige Diözesanbischof bei der letzten Sitzung den Vorsitz führt oder aber per Dekret einen anderen Geistlichen delegiert. 

In diesem Sinne delegierte Bischof Carlos Castillo Mattasoglio, der Erzbischof von Lima, den Vorsitz der Abschlusssitzung an Bischof Octavio Casaverde, den Generalvikar der Erzdiözese.

Die Abschlussfeier fand am Freitag, dem 26. Juli 2019, um 16.00 Uhr im Priesterseminar in Lima statt. Darin leistete Mutter Trinidad MJVV den Eid, alle Dokumente nach Rom zur Kongregation für die Heiligsprechungenmitzunehmen, also die eine Abschrift („Transcript“) und die öffentlichen Kopien („Public Copy“).

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„Sieben Worte. Ein Ruf.“ – Neues Buch über Friedrich Kaiser

Sieben Worte. Ein Ruf.Papst Franziskus hat am 29. Juni 2019 einen Brief „an das pilgernde Volk Got­tes in Deutschland“ geschrieben, in dem er die deutschen Katholiken darin bestärkt, Glaube und Kirche zu erneuern. Bei dieser Gelegenheit ermahnt der Papst, den „Sensus Ecclesiae“, also den „Glaubenssinn der Gesamtkirche“ nicht aus dem Blick zu verlieren: Er „befreit uns von Eigenbrötelei und ideologischen Tendenzen“ und erinnert daran, dass jeder Gläubige immer auch „zur Gesamt­heit der Gläubigen gehört.“

Daher lohnt sich der Blick über den Tellerrand der eigenen Befindlichkeiten. In diesem Sinne erschließen sieben Predigten die beeindruckende Gestalt des aus Dülmen stammenden Missionsbischofs Friedrich Kaiser (1903-1993): Wenn man sich mit seinem Wirken in Peru befasst und sich für die vielfältige Tätigkeit der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ interessiert – dann kann dies helfen, dass man sich nicht restlos in die Probleme hierzulande verliert. „Es gibt Zeiten, in denen die Traurigkeit mitunter mit Undankbarkeit zu tun hat: Man ist so in sich selbst verschlossen, dass man unfähig wird, die Geschenke Gottes anzuerkennen“, schreibt uns der Papst. Zu diesen „Geschen­ken Gottes“ gehört zweifellos der Glaubensmut und die Hingabe, mit der sich die von Friedrich Kaiser gegründete Schwesterngemeinschaft bis heute in den Dienst der Seelsorge stellt und auch unter widrigsten Umständen nach Wegen der Evange­lisierung sucht.

Genau diese Haltung sollten wir auch in Europa einüben. „Die Evangelisierung bringt innere Sicherheit hervor, eine hoffnungsfrohe Gelassenheit, die eine geist­liche Zufriedenheit schenkt, die für weltliche Maßstäbe unverständlich ist“, sagt Papst Franziskus. Dies ist letztlich der eine Ruf, der in sieben Ansprachen anhand verschiedener Schriftworte aufgenommen werden soll: Herausgekommen ist ein neues Buch von rd. 60 Seiten, das der Dülmener Pfarrer Markus Trautmann herausgibt. – Es kann gegen einen frankierten Rückumschlag (1,55 €) beim Pfarrbüro St. Viktor, Bült 1a, 48249 Dülmen kostenlos angefordert werden.

Ruf aus den Anden

Schließlich kam mir der Gedanke (– oder war es ein Ruf? –): Gründe du selbst eine Gemeinschaft von Seelsorgeschwestern.

Informationen zu den Gedenktafeln