Gemeindelied im Gedenken an Bischof Friedrich Kaiser

(Melodie: „Alles meinem Gott zu ehren“ | Text: Markus Trautmann)


Herr, durch Lanzenstoß durchstochen,/ schlägt dein Herz für unsre Welt,
hat am Kreuz sich ausgesprochen, / wird als Zeichen aufgestellt: 
Alle Angst soll von uns fliehen, / willst uns alle an dich ziehen,
lenkst die Sinne himmelwärts / an dein liebevolles Herz!

Diesem Ruf will er sich beugen, / Bote deiner Liebe sein: 
Friedrich Kaiser wird zum Zeugen, / will sich ganz der Sendung weih’n. 
Dich als „Wort und Opfer“ preisen, / mutig in die Ferne reisen
als Herz-Jesu-Missionar / bis nach Südamerika. 

In Peru, hat er verstanden, / muss er „an die Ränder“ geh‘n.
Deutlich klingt der „Ruf der Anden“: / Sehnsucht dringt von Bergeshöhn.
Selbst wo Widerstände walten, / soll sich Seelsorge entfalten 
durch der „Misioneras“ Müh‘n, / Freude in die Herzen zieh‘n!

Herr, dein Zuspruch drängt zum Leben, / kraftvoll durch des Geistes Weh‘n.
Denn dein Kreuz kann Hoffnung geben, / lässt Gemeinschaft neu entsteh‘n.
Menschen sollen Zuspruch spüren, / Friedrich Kaiser kann uns führen
zu Altar und Heil‘ger Schrift: / dass man sich zum Lobpreis trifft.

Friedrich Kaiser woll’n wir ehren, / neu für unsre Kirche glüh‘n:
uns im Alltag treu bewähren, / aus der Enge mutig flieh’n.
Dass die Nachfolge wir wagen, /deine Botschaft weitersagen: 
ganz im Dienst an deinem Wort – / weltweit und auch hier vor Ort!

Ruf aus den Anden

Wir haben keinen Priester. Viele unserer Kinder sind ohne Taufe. Unsere Kranken und Greise sterben ohne Sakramente. Bitte, schick uns einen Priester.

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